Latein

Quaestiones frequenter propositae - Frequently asked questions (FAQ) - Häufig gestellte Fragen:

QUIS? (WER?) - FACHLEHRER UND ANSPRECHPARTNER

  • Frau Romana Görlich
  • Herr Pierre Track
  • Dr. Uwe Fröhlich

QUID? (WAS?) - LERNSTOFF

In den ersten drei Jahren (Klassenstufen 6-8: »Spracherwerbsphase«) erlernen wir die lateinische Sprache (Grundwortschatz; Schulgrammatik); auf der Inhaltsebene beschäftigen wir uns mit gesellschaftlichen und (kultur)geschichtlichen Themen:

Alltagsleben einst und jetzt;

Sagen des klassischen Altertums;

Krisenjahre der römischen Geschichte;

die griechisch-römische Zivilisation und ihre Ausbreitung …

Die folgenden Jahren (ab Klasse 9: »Lektürephase«) dienen der Festigung des in der Spracherwerbsphase Gelernten und der »Kommunikation« mit bedeutenden Denkern der Antike:

Welche Antworten geben Schriftsteller wie Cicero, Ovid und Seneca auf Grundfragen der menschlichen Existenz – und wie beurteilen wir als moderne Europäer diese Botschaften unserer Vorfahren?

QUIBUS AUXILIIS? (MIT WELCHEN MITTELN?) - LEHRMITTEL

In der Spracherwerbsphase (Klassenstufen 6-8) arbeiten wir mit dem Lehrbuch »prima.nova« (ISBN 978-3-7661-7970-8) und dem zugehörigen Begleitband (ISBN 978-3-7661-7971-5). 

Für die Lektürephase wird die Anschaffung eines der folgenden Wörterbücher empfohlen:

entweder »LANGENSCHEIDT Großes Schulwörterbuch« (ISBN 978-3-468-07205-5),

oder »PONS Wörterbuch für Schule und Studium« (ISBN 978-3125175556),

oder »Stowasser: Neubearbeitung« (ISBN 978-3637015494).

CUR? (WARUM?) - ZIELE UND CHANCEN DES LATEINUNTERRICHTS

Schülerinnen und Schüler, die sich für Latein als 2. Fremdsprache entscheiden,

erlernen eine »lautgerechte« Sprache: Da man jedes Wort so spricht, wie man es schreibt, gibt es keine Ausspracheprobleme und daraus resultierende Hemmungen;

stärken ihre Allgemeinbildung, indem sie sich mit den Wurzeln und Grundlagen unserer Kultur aktiv und kritisch auseinandersetzen (Latein als »Schlüsselfach« zur geistigen und kulturellen Tradition des Abendlandes Kulturwissen; Werteorientierung; Europakompetenz);

erweitern ihren geistigen Horizont und entwickeln historisches Bewusstsein, indem sie heutige Denk- und Lebensweisen mit früheren Denk- und Lebensweisen vergleichen und dabei ständig Übereinstimmungen und Diskontinuitäten/Umbrüche entdecken ( Geschichtsdenken, Kritikfähigkeit);

optimieren ihre Beweglichkeit und Ausdrucksfähigkeit in der Muttersprache, weil Deutsch ständig als Unterrichtssprache und (z. B. in Form von Übersetzungen) zur Ergebnisdokumentation eingesetzt wird;

verbessern ihre Texterschließungs- und Lesekompetenz, weil für das intensive Lesen von Texten (»mikroskopische Lektüre«) viel Unterrichtszeit bereitgestellt wird;

erlernen den Wortschatz und das klar strukturierte grammatische System einer Modell- und Basissprache, welche nicht nur in ihren zahlreichen romanischen Tochtersprachen (Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch, Spanisch …) fortlebt, sondern auch in der internationalen Wissenschaftsterminologie und im Englischen: Über 50% des englischen Wortschatzes leiten sich aus dem Lateinischen ab! ( Synergieeffekte durch Sprachkompetenz und Sprachlernkompetenz – auch als Grundlage für das Erlernen anderer Fremdsprachen;

ein Beispiel: errare humanum est; irren ist menschlich; to err is human; l’erreur est humaine; errare è umano; errar es humano).

erwerben mit dem Latinum ein bundesweit anerkanntes Sprachzertifikat (Näheres → siehe unten).

QUO MODO? (AUF WELCHE WEISE?) - HINWEISE ZUR FACHMETHODIK

Als Unterrichtssprache dient Deutsch: Im Fach Latein wird keine aktive Sprachbeherrschung (keine »Sprachproduktion in der Fremdsprache«) gefordert.

Neben dem Analysieren, Interpretieren und Übersetzen lateinischer Texte spielt die Methode des Vergleichens im Lateinunterricht eine bedeutende Rolle – vor allem in Form von Text-Text-Vergleichen und Text-Bild-Vergleichen.

Häufig eingesetzte Visualisierungsmethoden sind die sog. »Einrückmethode«, das Satzmodell der funktionalen Syntax, die graphische Darstellung von Sachfeldern (auch zur Erleichterung des Wortschatzerwerbes) und Mindmaps.

Die Einführung und Umwälzung neuer Vokabeln ist ein regelmäßiger Bestandteil des Unterrichts, bedarf aber erfahrungsgemäß der Ergänzung durch außerunterrichtliche Wortschatzarbeit; um dem Rechnung zu tragen, beschränken wir den Umfang der schriftlichen Hausaufgaben auf das Nötigste.

QUANDO? (WANN?) - ZEITLICHER UMFANG DES UNTERRICHTS (STUNDENTAFEL)

Latein wird am Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau als zweite Fremdsprache angeboten (»Latein II«); die Lateinausbildung beginnt daher ab Klassenstufe 6.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können ihre Lateinausbildung in der Oberstufe (Jahrgangsstufen 11 und 12) ggf. in Form eines Grund- oder Leistungskurses fortsetzen und beim Zustandekommen dieser Kurse auch eine fachbezogene Abiturprüfung ablegen.

Stundentafel (Sekundarstufe I):

Klassenstufe 6 7 8 9 10
Wochenstunden 4 4 3 oder 4 3 3

SONSTIGES

Teilnahme am Löbauer Ganztagesangebot (Schj. 2017/18):

»Latein für Schüler der Klassenstufe 7« (Herr Track)

»Latein für Schüler der Klassenstufe 8« (Herr Dr. Fröhlich)

»Latein für die Oberstufe« (Dr. Fröhlich; Herr Track)

Zertifikate

Bei mindestens ausreichendem Unterrichtserfolg erwerben Latein-II-Schülerinnen und Schüler am Ende der Klassenstufe 10 das Latinum, ohne dafür eine gesonderte Prüfung (»Ergänzungsprüfung«) ablegen zu müssen.

Das Latinum ist ein bundesweit anerkanntes Sprachzertifikat, welches durch etliche universitäre Prüfungsordnungen als Zugangsvoraussetzung vorgeschrieben oder empfohlen wird.

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